INITIATIVE KOMMT ZUSAMMEN präsentiert

TOGETHER.

Musik – Workshops – Nachtflohmarkt – Kino – Lesung

26.11. - 27.11 2015 im Peter-Weiss-Haus und Li.Wu

„Ein Jahr kann sehr sehr lang sein...“ – genau das dachte sich die Initiative Kommt Zusammen und will nicht bis nächstes Jahr Ostern warten um Ihre Vision von Kultur zu verwirklichen.

Am Donnerstag (26.11.) startet das Mini-Festival mit einem Nachtflohmarkt rund um Musikalien, Kleinkunst und Second-Hand im Peter-Weiss-Haus. Parallel dazu wird es im Rahmen des PolDo eine Lesung geben.
Der Freitag (27.11.) beginnt um 15 Uhr mit dem Kunstworkshop „Grundlagen der Farbgestaltung“ mit dem Rostocker Illustrator Björn Krause. Parallel dazu wird der Produzent Andre Kronert zu einem Audioworkshop für Fortgeschrittene zum Thema „Implementierung von Synthesizern & Drumcomputern in Ableton“ einladen. Um 22 Uhr leitet das Li.Wu den Abend mit einer exklusiven Preview des ersten deutschen HipHop-Films „Blacktape“ ein.

Um 23 Uhr beginnt dann im Peter-Weiss-Haus das Musikprogramm auf zwei Floors. Im Studio HdF liegt der Fokus auf Drumnbass-Künstler wie Diploid (Live!), Funkstep Brothers, Sterngucker und Cado. Im Café Marat stehen Künstler wie Andre Kronert, Frank Mauer und Slimcase für straighten Techno.

TOGETHER!

Präsentiert von

Buntes

Kommt Zusammen - Ausstellung: Belgische Independent Comics

Zwischen Alltagskultur und Avantgarde

Peter-Weiss-Haus, 28.03.2015 bis 19.04.2015

Der Weg zum eigenen Comic ein ganz einfacher: Man braucht Papier, Stifte und einen Tacker um das Heft zu binden.

Der Kulturnetz e.V. Bremen und die Buchhandlung Sequential Art präsentieren, in Zusammenarbeit mit dem Peter-Weiss-Haus, die Ausstellung Belgische Independent Comics - Zwischen Alltagskultur und Avantgarde. Gezeigt werden Arbeiten von neun Künstlerinnen und Künstlern, die in den Comic-Kollektiven Nos Restes und Habeas Corpus zusammen arbeiten. In Belgien gehören Comics zum nationalen Kulturgut und sind Teil des Alltagslebens. Die Ausstellung gewährt Einblicke in die belgische Comicszene jenseits der etablierten Verlage. Diese Szene ist geprägt durch eine starke Dynamik. So entstehen immer wieder neue Gruppen, sowie Kleinst- und Miniverlage. Ebenso werden immer wieder die Grenzen der Kunstform Comic neu ausgelotet. Daher geht es in der Ausstellung, neben der ästhetischen und inhaltlichen Dimension, auch um den Do-It-Yourself Ansatz, der von den beteiligten Kollektiven praktiziert wird.
Die Arbeiten der beteiligten KünstlerInnen zeichnen sich sowohl durch eine ästhetische, als auch durch eine technisch-formale Vielfalt aus. Die ästhetischen Positionen reichen von zerbrechlichen, minimalistischen Zeichnungen, wie beispielsweise bei Emily Plateau, bis hin zu der düsteren und abstrakten Comic-Reihe "we all go down" an den Grenzbereichen des Genres Comic, die vom Kollektiv habeas corpus herausgegeben wird. Die Ausstellung steht damit in dem Spannungsfeld zwischen der Comic-Avantgarde - dem kontinuierlichen Ausloten der Grenzen des Genres Comic - auf der einen Seite und dem demokratischen „selber machen“ einer Alltagskultur, die niemanden ausschließt, auf der andere Seite.